Begleitetes Malen
„Begleitetes Fahren kenne ich,
aber was bitte ist Begleitetes Malen?“
Tatsächlich gibt es einige Parallelen zwischen diesen beiden Ansätzen: So wie die Begleitperson beim Fahren kein Fahrlehrer ist, ist auch die Malbegleitung kein Kunstlehrer.
Die Aufgabe der Begleitpersonen besteht in beiden Fällen darin, aufmerksam zu sein, der zu begleitenden Person Sicherheit zu geben sowie im Zweifelsfall unterstützend zu wirken.
Im Begleiteten Malen wird davon ausgegangen, dass das Erleben während des Malens zu neuen Gefühlen, Erkenntnissen und Sichtweisen bezüglich unterschiedlicher Lebenssituationen führt. Es ist daher wohltuend eine Person zur Seite zu haben, die diesen Prozess einfühlsam begleitet.
„Eignet sich das Begleitete Malen für mich?“
Grundsätzlich eignet sich das Begleitete Malen für Personen jeden Alters und Lebenssituation, unabhängig von deren künstlerischer Vorerfahrung.
Es kann ganz verschiedene Anstöße dafür geben, das Begleitete Malen auszuprobieren:
- Neugierde und Lust, etwas Neues zu versuchen
- Selbsterfahrung
- Stressbewältigung
- Umgang mit Veränderungen/Umbrüchen
- Als Methode der Supervision
- Arbeit an belastenden Situationen aus Vergangenheit oder Gegenwart*
„Schön und gut, aber ich kann nicht malen.
Das ist nichts für mich“
Im Begleiteten Malen geht es im Grunde um das Auftragen von Farbe mit den Händen auf Papier und das innere Erleben in diesem Prozess. Das Ergebnis ist zweitrangig und spielt nur insofern eine Rolle, was es der Malenden Person zu sagen hat.
Die einzige Voraussetzung für das Begleitete Malen ist eine Offenheit gegenüber der Methode und den Prozessen, die während des Malens angestoßen werden.
„Ich könnte mir vorstellen, das Begleitete Malen für mich auszuprobieren.
Wie geht es jetzt konkret weiter?“
Nachdem Du Kontakt zu mir aufgenommen hast, vereinbaren wir einen Termin für ein Erstgespräch. In diesem Gespräch berichtest Du mir von deinem Anliegen und ich erläutere Dir die Rahmenbedingungen. Gemeinsam legen wir fest, welchen Umfang die Malbegleitung haben soll, was für Ziele erreicht werden sollen und was uns dabei wichtig ist.
* Da ich keine Psychologin oder Traumatherapeutin bin, behalte ich mir vor, Klienten mit schwerwiegenden Thematiken an Fachkräfte weiterzuvermitteln.
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Ich hätte nie gedacht wie gut es mir tut bis ich es ausprobiert habe. Neue Ideen und Impulse in kurzer Zeit. Kreativ und richtig gut.
Tobias, 34 Jahre, Männlich, Einrichtungsleitung